Stoneye

Mineral

Bornit

Bornite

Härte (Mohs)
3–3,25
Dichte
5,06–5,09

Eigenschaften

Strichfarbe
schwarz oder grau
Glanz
metallisch
Spaltbarkeit
keine
Magnetismus
nicht magnetisch
Kristallsystem
orthorhombisch
Säurereaktion
keine Reaktion
Fluoreszenz
fluoresziert nicht
Farben
kupferfarben, braun, violett, blau oder mehrfarbig

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Die Fragen, die Stoneye stellt, und die Antwort dieses Minerals. Eine Strichtafel, eine Münze, ein Glas und ein Magnet reichen für die meisten.

  1. Welche Farbe hat sein Strich?

    schwarz oder grau

    So geht's

    Zieh eine Kante des Steins kräftig über die unglasierte Rückseite einer Badezimmerfliese oder einen Porzellanteller. Die Pulverspur, die dabei entsteht, ist die Strichfarbe, und sie hat oft nichts mit der Farbe des Steins selbst zu tun. Ein Stein, der härter als die Fliese ist, hinterlässt gar keine Spur, und auch das ist eine Antwort.

  2. Ritzt der Stein deinen Fingernagel?

    Ja

    So geht's

    Zieh eine scharfe Kante des Steins einmal mit festem Druck über deinen Daumennagel, dann wisch den Nagel ab. Eine Rille, die du mit einem anderen Nagel fühlen kannst, heißt ja. Eine weiche, weiße Spur, die sich wegwischen lässt, ist Puder vom Stein, kein Kratzer.

  3. Ritzt der Stein eine Kupfermünze?

    Nein

    So geht's

    Leg eine Kupfermünze flach auf den Tisch und zieh eine scharfe Kante des Steins einmal darüber. Wisch die Münze danach ab: Eine Linie, die das Abwischen übersteht, ist ein Kratzer, ein Schmierer, der verschwindet, ist Puder. Nimm eine unbeschichtete Kupfermünze, denn plattierte Münzen sind härter als das Kupfer, nach dem sie aussehen.

  4. Ritzt der Stein Glas?

    Nein

    So geht's

    Leg ein dickes Stück Glas, ein Glas oder einen Flaschenboden, flach auf den Tisch und halte es niemals in der Hand. Zieh eine scharfe Kante des Steins einmal darüber, dann wisch ab. Eine Linie, die du mit dem Fingernagel fühlen kannst, ist ein Kratzer; ein weißer Schmierer, der sich wegwischen lässt, ist Puder vom Stein.

  5. Ritzt der Stein eine Stahlfeile?

    Nein

    So geht's

    Der einfachere Weg ist, die Feile stattdessen über eine Ecke des Steins zu ziehen. Beißt die Feile und hinterlässt eine Rille, ist der Stein der weichere, antworte also nein. Rutscht die Feile ab und hinterlässt nur einen grauen Metallschmierer, der sich wegwischen lässt, ist der Stein der härtere, antworte also ja.

  6. Ritzt der Stein Quarz?

    Nein

    So geht's

    Nimm einen klaren Quarzkristall oder ein Stück, von dem du weißt, dass es Quarz ist, und leg es flach hin. Zieh eine scharfe Kante des Steins einmal über eine seiner Flächen, dann wisch ab. Nur eine Linie, die das Abwischen übersteht, zählt. Hast du keinen Quarz zur Hand, sag lieber, dass du nicht sicher bist, statt zu raten.

  7. Zieht ein Magnet ihn an?

    nicht magnetisch

    So geht's

    Häng einen Kühlschrankmagneten an einen Faden und näher ihn langsam dem Stein an. Stark heißt, der Stein springt zum Magneten; leicht heißt, der hängende Magnet neigt sich nur zu ihm hin. Wisch den Stein vorher ab, denn Eisenstaub von Hammer oder Feile lässt jeden Stein magnetisch wirken.

  8. Wie glänzt die Oberfläche?

    metallisch

    So geht's

    Dreh den Stein unter einer Lampe oder im Tageslicht und beobachte die Reflexion auf einer frischen, sauberen Fläche. Metallischer Glanz sieht aus wie poliertes Stahl und lässt an der Kante kein Licht durch; Glasglanz wirkt wie die Bruchkante einer Flasche. Eine staubige, verwitterte Kruste täuscht über den wahren Glanz hinweg, also beurteile eine gebrochene Fläche.

  9. In wie vielen Richtungen bricht er flach?

    keine

    So geht's

    Halte eine gebrochene Ecke ins Streiflicht und zähl, in wie vielen verschiedenen Richtungen sich flache, spiegelnde Flächen wiederholen. Zueinander parallele Flächen zählen als eine Richtung. Ein muscheliger, geschwungener Bruch ist Bruch, keine Spaltbarkeit: Wenn das alles ist, was du siehst, hat dieser Stein keine Spaltbarkeit.

  10. Wie schwer ist er für seine Größe?

    schwer für seine Größe

    So geht's

    Nimm einen gewöhnlichen Kieselstein von etwa gleicher Größe in die andere Hand und heb beide. Schwer heißt deutlich schwerer als der gewöhnliche Stein; sehr schwer heißt, es überrascht dich, so wie ein Stück Blei. Beurteile es im Verhältnis zur Größe, nicht danach, wie groß er aussieht.

Wird oft verwechselt mit

Chalkopyrit

Kein Test, den du zu Hause machen kannst, unterscheidet diese beiden.

Nur eine Labormessung trennt sie: Kristallsystem und Dichte.

Chalkosin

Kein Test, den du zu Hause machen kannst, unterscheidet diese beiden.

Nur eine Labormessung trennt sie: Kristallsystem und Dichte.

Covellin

Unterscheidet sie zu Hause
BornitCovellin
Ritzt der Stein deinen Fingernagel?JaNein
Spaltbarkeitkeineeine Richtung

Wo er vorkommt

hydrothermale Gänge, die Oxidationszone von Kupferlagerstätten und magmatische Intrusionen

Werte aus Handbook of Mineralogy. Gibt die Quelle einen Bereich an, steht der ganze Bereich in der Tabelle; er wird nie verengt, um die Bestimmung leichter zu machen.

Namen in anderen Sprachen: Wikidata

Hast du so einen Stein?

Fotografiere ihn mit Stoneye für eine Vorauswahl und grenze sie mit denselben Tests ein. Die App sagt dir, wenn sie unsicher ist, statt zu raten.

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